Koblenz und Lahnstein werden als Bundeswehrstandort in den nächsten Jahren eine weitere Verstärkung erfahren. Das gab der Standortälteste Generalarzt Bruno Most jetzt im Rahmen der ersten Auflage von "60 Minuten SPD" in Lahnstein bekannt, zu der SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Lahnsteiner SPD eingeladen hatte. "Das ist insbesondere für Lahnstein eine gute und zukunftswichtige Nachricht als Wirtschafts- und Wohnstandort", fasste Mike Weiland als Fazit der Veranstaltung zusammen.
Zuvor war Bruno Most, der gebürtig aus Kassel stammt und bereits seit 1982 zur Bundeswehr gehört, in einem Impulsreferat auf seine eigene Laufbahn bei den Pionieren, sein späteres Studium der Humanmedizin und seine Stationen fast überall in Deutschland eingegangen. Nach dem Besuch der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg kam er erstmals als Stabsoffizier in der Abteilung Sanitätsdienst des Heeresführungskommandos mit dem Standort Koblenz in Berührung. Nach weiteren beruflichen Stationen, unter anderem in Weißenfels und im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, wurde Most 2015 Abteilungsleiter des Spezialstabs im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz, wo er schließlich im März 2016 als Abteilungsleiter A auch Standortältester wurde, womit hauptsächlich organisatorische Aufgaben an den Standorten Koblenz und Lahnstein verbunden sind. Auch auf Auslandseinsätze in Mazedonien, Kabul und Masar-e Scharif kann Most heute zurückblicken.
Veröffentlicht von SPD Rhein-Lahn am 09.03.2018